«DIE WÜRFEL SIND GEFALLEN»

 

 

 

Unterstützt von vielen Freundinnen und Freunden sowie einem engagierten Komitee durfte ich mit Freude und Elan einen engagierten Wahlkampf führen. Leider hat es für mich im zweiten Wahlgang nicht ganz gereicht. Ich gratuliere Markus Schneider zur Wahl als neuer Stadtammann von Baden und wünsche ihm viel Erfolg im neuen Amt und eine glückliche Hand bei der Führung unserer Stadt Baden!

 

Meine politische Arbeit ist damit nicht zu Ende. Wir arbeiten weiter an der Realisierung von vielen grösseren und kleineren Ideen. Politik braucht einen langen Schnauf und tatsächlich Weitblick. So ist der gesamte Stadtrat gefordert, pragmatische Lösungen für die Zukunft unserer Stadt zu finden. Ich bleibe dran!

 


 

 

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POLITIK – ZIELE

 

Baden braucht Führung – im Stadtrat, bei den Finanzen und für die Standortattraktivität

Von aussen betrachtet, scheint die Stadt stillzustehen, und der Schwarze Peter wird dem Stadtrat zugeschoben. In der Tat ist das Vertrauen weg, es braucht Akzeptanz in die Behörde von Seiten der Einwohnerinnen und Einwohner, der Wirtschaft und der Region. Ganz so einfach ist der Weg nicht - ich bin jedoch überzeugt, dass ein frisch zusammengesetztes Team mit einem Kopf, der ruhig und vorausschauend führt, die anstehenden Themen anpackt.

Dazu gehören die Finanzen. Diese dürfen nicht aus dem Gleichgewicht geraten. So müssen jetzt zwingend alle Investitionen auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden. Winken wir alles durch, droht uns über Jahre tatsächlich ein Stillstand, und zwar ein finanzieller.

Spricht man über städtische Finanzen, darf man die Steuern von juristische Personen, also von Firmen nicht vergessen. Der Rückgang ist massiv und wird anhalten. Es gilt, mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten neue Unternehmen anzusiedeln und die Attraktivität unserer Stadt hochzuhalten.

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Baden braucht Kultur und belebte öffentliche Räume – für ein gutes Lebensgefühl

Im Städteranking 2016 der Zeitschrift "Bilanz" belegt Baden im Bereich Kultur den ersten Platz. Das vielfältige Angebot ist ein wichtiger Teil unserer lebensfrohen Stadt und trägt zu einem guten Selbstbewusstsein bei. Die kulturellen Leistungen schaffen Identität und sollen weiter mit den nötigen Mitteln gefördert werden.

Aktives Handeln ist auch in der Einkaufsstadt gefragt. Eigentümer, Geschäftsinhaber und die Stadt planen zusammen die Zukunft des öffentlichen Raums. Der Ladenmix soll attraktiv sein und Lust machen, durch Baden zu flanieren. Damit nicht nur Besuchende profitieren, sondern auch Hauseigentümer, Ladeninhaber und die Stadt, muss man unbürokratisch und unterstützend wirken.

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Baden braucht kombinierte Mobilität - und intelligente Ideen für den Verkehr der Zukunft

Täglich fahren 7'100 Badenerinnen und Badener als Wegpendler zur Arbeit, und 22'200 kommen als Zupendler nach Baden. Deshalb ist eine gute Verkehrsanbindung der Stadt mit schnellen Verbindungen genauso wichtig wie die innerstädtische Mobilität. Deshalb braucht es eine Kombination aller Verkehrsmittel – Auto, Bus, Bahn, Velo und zu Fuss. Die Parkhäuser in der Innenstadt müssen gut erreichbar bleiben, damit sie zu einem positiven Einkaufserlebnis beitragen.

 

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Mitte links: Postkarte Bahnhof Baden, wie er von einer Kantonsschulklasse bemalt wurde.
Unten links: Postkarte mit Gestaltungsvorschlag von Andi Wildi für den grossen Bogen der Hochbrücke.
Mitte rechts: Wenn die finanzielle Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Postkarte mit einer Vision für die "Rückeroberung" durch den Badener Wald von Giuseppe Reichmuth.
Unten rechts: Schulhaus Tannegg, Bild Versus, Badenfahrt 2017

 

 

 

 

 

 

 

Heute planen wir den Verkehr von morgen. Intelligente Mobilität ist gefragt. Eine S-Bahn-Haltestelle Kappelerhof habe ich schon als Einwohnerrat gefordert. Aber auch neue Technologien und visionäre Ideen wie die Seilbahn in die Bäder müssen geprüft werden. Die Limmattalbahn sollte bis nach Baden fahren. Die alte Bahnlinie Wettingen-Baden Oberstadt-Dättwil muss weitergedacht werden, könnte über Rütihof zum Bahnhof Mellingen-Heitersberg führen oder wird Teil eines schnellen Velowegs.

 

 

Baden braucht gute Schulen und Tagesbetreuung - für junge Familien und für Expats

Die Region Baden-Wettingen kennt vom Kindergarten bis zur Berufs- und Mittelschule ein umfassendes und qualitativ hochstehendes Bildungsangebot. Triebfeder für die hohe Bildungsqualität, ist der Wille zur Innovation in den Badener Schulen. Diese hat Tradition: Lange bevor Schulleitungen im ganzen Kanton selbstverständlich wurden, hatte Baden die geleitete Schule bereits eingeführt. Darüber hinaus werden die Kinder an der Tagesschule, in den Tagesstrukturen und den Kindertagesstätten auch ausserhalb der Schulstunden gut betreut - ein optimales Umfeld für junge Familien. Dazu braucht es aber auch Wohnraum, den man fördern muss. Will man Baden zudem für gute Steuerzahler attraktiv machen, gehört eine internationale Schule für Expats, also hochqualifizierte "Fremdarbeiter" unbedingt wieder in unsere Region.

Beispielhaft ist auch die Badener Jugendarbeit, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene abholt und sie durch Partizipation zu aktiven und verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft heranwachsen lässt. Im Jugendkulturlokal WERKK gewinnen junge Menschen Vertrauen und können ihre Freiräume ausloten.

 

 

Baden braucht und stiftet Identität - in den Quartieren und über die Stadtgrenzen hinaus

Längerfristig sollten wir in unserer Region über die Gemeindegrenzen hinausdenken und handeln. Wenn wir in die Kantonshauptstadt blicken, so befinden sich elf Gemeinden der Agglomeration Aarau in einem ergebnisoffenen Prozess namens "Zukunftsraum Aarau". Wie sieht unser Raum in zehn oder zwanzig Jahren aus, welche Aufgaben und Herausforderungen erwarten uns, und wie können wir sie gemeinsam anpacken? Kommt man zum Schluss, dass eine grössere Gemeinde zweckmässiger ist als viele kleinere, müssen wir Zusammenschlüsse suchen.

Doch bevor wir diesen Schritt wagen, müssen wir zuerst unser Haus in Ordnung bringen. Die unterschiedlichen Anliegen in den Quartieren sollen gehört und so weit wie möglich umgesetzt werden. Die Quartiere sind wichtig für das Zusammenleben und wirken stark identitätsstiftend - das eingemeindete Dättwil ist ein schönes Beispiel. Nur wenn alle Badenerinnen und Badener am gleichen Strick und in die gleich Richtung ziehen, können wir unsere Nachbarn für die Idee einer Regionalstadt begeistern.

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Rechts: Das Franzosenhaus, Kleine Badenfahrt 1982

 

 

 

 

 

 

 

Über mich

Dättwil ist meine «homebase» – da bin ich 1960 geboren und aufgewachsen. Meine Eltern führten die Poststelle, so trug ich schon als Jugendlicher die Post aus. Die Schulen besuchte ich in Baden und absolvierte die Matur an der Kantonsschule Wettingen. Meine Berufung, Lehrer zu werden, führte mich für zwei Jahre an die Sekundarschule Niederwil. Anschliessend studierte ich in Basel an der Hochschule Gestaltung und unterrichtete darauf als Lehrer für Bildnerisches Gestalten, Werken und Kunstgeschichte an der Bezirksschule Baden, an der Höheren Pädagogischen Lehranstalt Zofingen und an der Kantonsschule Olten. Seit über zehn Jahren bin ich nun an der Alten Kantonsschule Aarau tätig und freue mich jeden Tag auf die Arbeit mit meinen Schülerinnen und Schülern.

Mit meiner Frau Gabriele Stemmer Obrist bin ich glücklich verheiratet. Sie arbeitet als Bildungswissenschafterin und ist selbstständig. Wir wohnen ennet der Limmat - mit wunderbarem Blick auf das Stadtzentrum.

Die Politik wurde 1997 mit der Wahl in den Einwohnerrat für die SP zu meiner Passion. Mehrere Jahre brachte ich mich in der Kultur- und in der Finanzkommission ein. Letztere präsidierte ich für zwei Jahre. Der knappe Entscheid gegen einen Zusammenschluss mit Neuenhof 2010 war für mich Auslöser, meine Vision einer Regionalstadt mit weiteren Gleichgesinnten anzupacken. «Traktandum 1» steht für einen Verein, der eine starke Region anstrebt und mit der Nummer 1 auf allen Traktandenlisten immer wieder an unsere Vision erinnert. Neben regionalen Anliegen ist für mich der Kulturkanton im Fokus. Als Präsident des Stiftungsrates der aargauischen Kulturstiftung Pro Argovia setze ich mich für eine lebendige, junge Aargauer Kultur ein. In meiner knapp bemessenen Freizeit halte ich mich auf dem Rennvelo fit und entspanne mich beim täglichen Kochen.

Was ich liebe, sind Menschen, die sich mit Feuer und Flamme für eine Sache engagieren. Und Schülerinnen und Schüler, die an ihre Kreativität glauben und bereit sind, neue Wege zu beschreiten.

Ich lebe gern in unserer Stadt, interessiere mich für fast alles, was in Baden geschieht und möchte die Lebensqualität unserer Gemeinde aktiv mitgestalten. Baden hat eine bewegte Geschichte, die noch nicht abgeschlossen ist, und eine reiche Kultur, die es zu bewahren gilt.

 

 

 
 

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MEDIEN

 

MEDIENSPIEGEL

AZ/BT vom 27.11.2017:
Erich Obrist holte kraeftig auf - Trotzdem Schneider Ammann

AZ/BT vom 18.11.2017:
Gesucht: Eine starke, repräsentative Persönlichkeit

AZ/BT vom 15.11.2017:
Leserbrief: Ich wähle EO als Stadtammann

AZ/BT vom 13.11.2017:
2 Leserbriefe: Region vorwärts bringen | Brücken bauen

AZ/BT vom 11.11.2017:
Wer wird Stadtammann von Baden?

AZ/BT vom 10.11.2017:
Der Kreative

AZ/BT vom 20.10.2017:
Geri Mueller empfielt Erich Obrist

Rundschau vom 19.10.2017:
Kontinuität ist sehr Wichtig

AZ/BT vom 14.10.2017:
Team Baden empfiehlt Obrist

Rundschau vom 12.10.2017:
Wird der Wahltag zum Zahltag

AZ/BT vom 10.10.2017:
Burghalde: Gegner sitzen im Stadtrat

AZ/BT vom 25.9.2017:
Ergebnisse 1. Wahlgang und Kommentare

AZ/BT vom 13.9.2017:
Strassenumfrage Tele M1 zu den Badener-Stadtratswahlen

AZ/BT vom 12.9.2017:
Auszug aus Leserbriefen zu den Stadtrats-Wahlen 2018

AZ/BT vom 9.9.2017:
Die Zeiten ändern, und die Stadträte sich mit ihnen

AZ/BT vom 9.9.2017:
Auf ein Date mit den Stadtratskandidaten

AZ/BT vom 8.9.2017:
Baden soll für Jung und Alt attraktiv bleiben - 10 Fragen an Erich Obrist

AZ/BT vom 2.9.2017:
Diesmal gibt es keinen Deal

Tele M1-Talk vom 29.8.2017:
Stadtammannwahl Baden - Die 4 Kandidaten

AZ/BT vom 12.7.2017:
Schonfrist für «Nordportal»-Betreiber

AZ/BT vom 8.7.2017:
Der Wahlherbst kennt keine Sommerferien

Regionaljournal AG/SO vom 14.6.2017:
Das «Royal» geht auf die Strasse und in die Politik
Bericht auf SRF online einsehen (inkl. Interview)

Rundschau vom 8.6.2017:
7000 Unterschriften für das Royal

AZ BT vom 2.06.2017:
7000 Unterschriften für das Royal

AZ Digital vom 1.06.2017:
Starkes Zeichen für das Royal

AZ Digital vom 31.01.2017:
Einwohnerrat bekennt sich zur Langmatt

AZ vom 31.01.2017:
Erich Obrist steigt ein

 

 

 

 

 

 

 

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Newsletter 12 vom 10.11.2017

 

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Foto(s): Christoph Kaminski und Daniel Kellenberger

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29.11.2017, 21:40 h | www.burgergasser.ch | www.wort-klang-bild.ch