«DIE WÜRFEL SIND GEFALLEN»

 

 

 

«Adieu Politik»

 

Für uns alle war 2020 ein aussergewöhnliches Jahr. Wir mussten Gewohntes hinterfragen oder gar darauf verzichten. Stillstand, Verlangsamung des öffentlichen Lebens und mein runder Geburtstag lösten bei mir zudem Gedanken über meine Zukunft aus. Basierend auf der Datenlage eines halbgelebten Lebens bot es sich an, manche Fragen zu stellen: Wo stehe ich heute? Wie will ich die Zukunft angehen? Für wen oder zu was möchte ich Sorge tragen? Daraus ergaben sich Antworten. Zeit zu haben, erscheint mir dabei etwas vom Wichtigsten. Zeit für Mitmenschen, für mich - Raum für wachsende Ideen und neue Projekte, die ich in mir trage. Der Wunsch, mich vorzeitig und schrittweise pensionieren zu lassen, hat sich dabei immer stärker manifestiert.

 

Ein erster Schritt besteht darin, mich aus der Politik zurückzuziehen. Denn eine Wahl ist und war für mich auch immer ein Versprechen, mich für eine begrenzte Zeit zum Wohle der Stadt Baden einzusetzen. Zu einer weiteren Legislatur als Mitglied des Stadtrats werde ich daher im Wahlherbst nicht mehr Ja sagen und konsequenterweise auf Ende 2021 zurücktreten.

 

Seit 1998 bin ich, abgesehen von einem fünfjährigen Unterbruch mit Wohnsitz in Olten, aktiv in der Badener Politik tätig. Die letzten sechs Jahre waren als Stadtrat, der als Parteiloser 2015 mit grossem Vertrauen gewählt und 2017 mit einem Topresultat bestätigt wurde, äusserst spannend und lehrreich - auch wenn ich mein Ziel, Stadtammann zu werden, nicht erreicht habe. Pflicht- und Verantwortungsgefühl sind die Treiber, die mich auch durch schwierige Zeiten leiten.

 

Als Ressortchef Gesellschaft und Kultur durfte ich vielfältige Aufgaben anpacken, die unterschiedlicher und interessanter nicht hätten sein können. Die Erfahrung, dass meine Mitarbeitenden mit riesigem Engagement, Fachwissen und grosser Identifikation für die Stadt tagtäglich motiviert ihren Einsatz leisten, beeindruckt mich immer wieder. So macht es mir auch Spass, als politischer Vertreter des Ressorts die kleinen und grossen Projekte in den Räten zu vertreten. Dabei waren jedes Mal eine kreative Idee, dann eine seriöse Vorarbeit, schliesslich das bessere Argument und zwischendurch Taktik der Mix für ein gutes Gelingen. Mit der Strategie Langmatt gelang uns die Lösung des gordischen Knotens. Sie ebnet dem «Juwel für alle» mit der Sanierung der Villa und der Stiftung eine sichere Zukunft. Die Rezertifizierung des UNICEF-Labels «Kinder- und familienfreundliche Stadt» beinhaltet viele Teilprojekte, die alle für Kinder, Jugendliche und Familien bestimmt sind. Regional entwickelten und setzten wir mit Ennetbaden, Wettingen, Neuenhof und Würenlos eine Regionale Integrationsfachstelle (RIF) ein. Die Stadt Baden brachte dabei ihr grosses Know-how in der Integration von Ausländerinnen und Ausländern ein. Neben diesen drei grossen Projekten erfüllten mich auch viele kleinere, gelungene Vorhaben mit Befriedigung.

 

In einem Stadtrat mitzuarbeiten, der im Coronajahr seine Verantwortung mit überlegten Reaktionen und vorausschauenden Massnahmen wahrnimmt, macht mich stolz. Mit einem weinenden Auge werde ich ein funktionierendes Team verlassen, mit einem lachenden freue ich mich auf die freiere Gestaltung der Zukunft. Bis es soweit ist, werde ich mich in meinem letzten Stadtratsjahr weiterhin mit Leidenschaft für meine Aufgaben einsetzen.

 

Damit die Parteien genug Zeit haben, Ihre Nomierungen sorgfältig vorzubereiten, ist es mir ein Anliegen, früh genug über meine Absichten zu informieren.

 

Meinen Wählerinnen und Wählern sowie allen, auf deren Mitarbeit ich in meiner politischen Arbeit zählen durfte, danke ich herzlich für die Unterstützung, die ich erfahren durfte.

 

Ihr Erich Obrist

 


 

 

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POLITIK – ZIELE

 

Baden braucht Führung – im Stadtrat, bei den Finanzen und für die Standortattraktivität

Von aussen betrachtet, scheint die Stadt stillzustehen, und der Schwarze Peter wird dem Stadtrat zugeschoben. In der Tat ist das Vertrauen weg, es braucht Akzeptanz in die Behörde von Seiten der Einwohnerinnen und Einwohner, der Wirtschaft und der Region. Ganz so einfach ist der Weg nicht - ich bin jedoch überzeugt, dass ein frisch zusammengesetztes Team mit einem Kopf, der ruhig und vorausschauend führt, die anstehenden Themen anpackt.

Dazu gehören die Finanzen. Diese dürfen nicht aus dem Gleichgewicht geraten. So müssen jetzt zwingend alle Investitionen auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden. Winken wir alles durch, droht uns über Jahre tatsächlich ein Stillstand, und zwar ein finanzieller.

Spricht man über städtische Finanzen, darf man die Steuern von juristische Personen, also von Firmen nicht vergessen. Der Rückgang ist massiv und wird anhalten. Es gilt, mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten neue Unternehmen anzusiedeln und die Attraktivität unserer Stadt hochzuhalten.

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Baden braucht Kultur und belebte öffentliche Räume – für ein gutes Lebensgefühl

Im Städteranking 2016 der Zeitschrift "Bilanz" belegt Baden im Bereich Kultur den ersten Platz. Das vielfältige Angebot ist ein wichtiger Teil unserer lebensfrohen Stadt und trägt zu einem guten Selbstbewusstsein bei. Die kulturellen Leistungen schaffen Identität und sollen weiter mit den nötigen Mitteln gefördert werden.

Aktives Handeln ist auch in der Einkaufsstadt gefragt. Eigentümer, Geschäftsinhaber und die Stadt planen zusammen die Zukunft des öffentlichen Raums. Der Ladenmix soll attraktiv sein und Lust machen, durch Baden zu flanieren. Damit nicht nur Besuchende profitieren, sondern auch Hauseigentümer, Ladeninhaber und die Stadt, muss man unbürokratisch und unterstützend wirken.

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Baden braucht kombinierte Mobilität - und intelligente Ideen für den Verkehr der Zukunft

Täglich fahren 7'100 Badenerinnen und Badener als Wegpendler zur Arbeit, und 22'200 kommen als Zupendler nach Baden. Deshalb ist eine gute Verkehrsanbindung der Stadt mit schnellen Verbindungen genauso wichtig wie die innerstädtische Mobilität. Deshalb braucht es eine Kombination aller Verkehrsmittel – Auto, Bus, Bahn, Velo und zu Fuss. Die Parkhäuser in der Innenstadt müssen gut erreichbar bleiben, damit sie zu einem positiven Einkaufserlebnis beitragen.

 

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Mitte links: Postkarte Bahnhof Baden, wie er von einer Kantonsschulklasse bemalt wurde.
Unten links: Postkarte mit Gestaltungsvorschlag von Andi Wildi für den grossen Bogen der Hochbrücke.
Mitte rechts: Wenn die finanzielle Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Postkarte mit einer Vision für die "Rückeroberung" durch den Badener Wald von Giuseppe Reichmuth.
Unten rechts: Schulhaus Tannegg, Bild Versus, Badenfahrt 2017

 

 

 

 

 

 

 

Heute planen wir den Verkehr von morgen. Intelligente Mobilität ist gefragt. Eine S-Bahn-Haltestelle Kappelerhof habe ich schon als Einwohnerrat gefordert. Aber auch neue Technologien und visionäre Ideen wie die Seilbahn in die Bäder müssen geprüft werden. Die Limmattalbahn sollte bis nach Baden fahren. Die alte Bahnlinie Wettingen-Baden Oberstadt-Dättwil muss weitergedacht werden, könnte über Rütihof zum Bahnhof Mellingen-Heitersberg führen oder wird Teil eines schnellen Velowegs.

 

 

Baden braucht gute Schulen und Tagesbetreuung - für junge Familien und für Expats

Die Region Baden-Wettingen kennt vom Kindergarten bis zur Berufs- und Mittelschule ein umfassendes und qualitativ hochstehendes Bildungsangebot. Triebfeder für die hohe Bildungsqualität, ist der Wille zur Innovation in den Badener Schulen. Diese hat Tradition: Lange bevor Schulleitungen im ganzen Kanton selbstverständlich wurden, hatte Baden die geleitete Schule bereits eingeführt. Darüber hinaus werden die Kinder an der Tagesschule, in den Tagesstrukturen und den Kindertagesstätten auch ausserhalb der Schulstunden gut betreut - ein optimales Umfeld für junge Familien. Dazu braucht es aber auch Wohnraum, den man fördern muss. Will man Baden zudem für gute Steuerzahler attraktiv machen, gehört eine internationale Schule für Expats, also hochqualifizierte "Fremdarbeiter" unbedingt wieder in unsere Region.

Beispielhaft ist auch die Badener Jugendarbeit, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene abholt und sie durch Partizipation zu aktiven und verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft heranwachsen lässt. Im Jugendkulturlokal WERKK gewinnen junge Menschen Vertrauen und können ihre Freiräume ausloten.

 

 

Baden braucht und stiftet Identität - in den Quartieren und über die Stadtgrenzen hinaus

Längerfristig sollten wir in unserer Region über die Gemeindegrenzen hinausdenken und handeln. Wenn wir in die Kantonshauptstadt blicken, so befinden sich elf Gemeinden der Agglomeration Aarau in einem ergebnisoffenen Prozess namens "Zukunftsraum Aarau". Wie sieht unser Raum in zehn oder zwanzig Jahren aus, welche Aufgaben und Herausforderungen erwarten uns, und wie können wir sie gemeinsam anpacken? Kommt man zum Schluss, dass eine grössere Gemeinde zweckmässiger ist als viele kleinere, müssen wir Zusammenschlüsse suchen.

Doch bevor wir diesen Schritt wagen, müssen wir zuerst unser Haus in Ordnung bringen. Die unterschiedlichen Anliegen in den Quartieren sollen gehört und so weit wie möglich umgesetzt werden. Die Quartiere sind wichtig für das Zusammenleben und wirken stark identitätsstiftend - das eingemeindete Dättwil ist ein schönes Beispiel. Nur wenn alle Badenerinnen und Badener am gleichen Strick und in die gleich Richtung ziehen, können wir unsere Nachbarn für die Idee einer Regionalstadt begeistern.

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Rechts: Das Franzosenhaus, Kleine Badenfahrt 1982

 

 

 

 

 

 

 

Über mich

Dättwil ist meine «homebase» – da bin ich 1960 geboren und aufgewachsen. Meine Eltern führten die Poststelle, so trug ich schon als Jugendlicher die Post aus. Die Schulen besuchte ich in Baden und absolvierte die Matur an der Kantonsschule Wettingen. Meine Berufung, Lehrer zu werden, führte mich für zwei Jahre an die Sekundarschule Niederwil. Anschliessend studierte ich in Basel an der Hochschule Gestaltung und unterrichtete darauf als Lehrer für Bildnerisches Gestalten, Werken und Kunstgeschichte an der Bezirksschule Baden, an der Höheren Pädagogischen Lehranstalt Zofingen und an der Kantonsschule Olten. Seit über zehn Jahren bin ich nun an der Alten Kantonsschule Aarau tätig und freue mich jeden Tag auf die Arbeit mit meinen Schülerinnen und Schülern.

Mit meiner Frau Gabriele Stemmer Obrist bin ich glücklich verheiratet. Sie arbeitet als Bildungswissenschafterin und ist selbstständig. Wir wohnen ennet der Limmat - mit wunderbarem Blick auf das Stadtzentrum.

Die Politik wurde 1997 mit der Wahl in den Einwohnerrat für die SP zu meiner Passion. Mehrere Jahre brachte ich mich in der Kultur- und in der Finanzkommission ein. Letztere präsidierte ich für zwei Jahre. Der knappe Entscheid gegen einen Zusammenschluss mit Neuenhof 2010 war für mich Auslöser, meine Vision einer Regionalstadt mit weiteren Gleichgesinnten anzupacken. «Traktandum 1» steht für einen Verein, der eine starke Region anstrebt und mit der Nummer 1 auf allen Traktandenlisten immer wieder an unsere Vision erinnert. Neben regionalen Anliegen ist für mich der Kulturkanton im Fokus. Als Präsident des Stiftungsrates der aargauischen Kulturstiftung Pro Argovia setze ich mich für eine lebendige, junge Aargauer Kultur ein. In meiner knapp bemessenen Freizeit halte ich mich auf dem Rennvelo fit und entspanne mich beim täglichen Kochen.

Was ich liebe, sind Menschen, die sich mit Feuer und Flamme für eine Sache engagieren. Und Schülerinnen und Schüler, die an ihre Kreativität glauben und bereit sind, neue Wege zu beschreiten.

Ich lebe gern in unserer Stadt, interessiere mich für fast alles, was in Baden geschieht und möchte die Lebensqualität unserer Gemeinde aktiv mitgestalten. Baden hat eine bewegte Geschichte, die noch nicht abgeschlossen ist, und eine reiche Kultur, die es zu bewahren gilt.

 

 

 
 

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MEDIEN

 

MEDIENSPIEGEL

AZ/BT vom 27.11.2017:
Erich Obrist holte kraeftig auf - Trotzdem Schneider Ammann

AZ/BT vom 18.11.2017:
Gesucht: Eine starke, repräsentative Persönlichkeit

AZ/BT vom 15.11.2017:
Leserbrief: Ich wähle EO als Stadtammann

AZ/BT vom 13.11.2017:
2 Leserbriefe: Region vorwärts bringen | Brücken bauen

AZ/BT vom 11.11.2017:
Wer wird Stadtammann von Baden?

AZ/BT vom 10.11.2017:
Der Kreative

AZ/BT vom 20.10.2017:
Geri Mueller empfielt Erich Obrist

Rundschau vom 19.10.2017:
Kontinuität ist sehr Wichtig

AZ/BT vom 14.10.2017:
Team Baden empfiehlt Obrist

Rundschau vom 12.10.2017:
Wird der Wahltag zum Zahltag

AZ/BT vom 10.10.2017:
Burghalde: Gegner sitzen im Stadtrat

AZ/BT vom 25.9.2017:
Ergebnisse 1. Wahlgang und Kommentare

AZ/BT vom 13.9.2017:
Strassenumfrage Tele M1 zu den Badener-Stadtratswahlen

AZ/BT vom 12.9.2017:
Auszug aus Leserbriefen zu den Stadtrats-Wahlen 2018

AZ/BT vom 9.9.2017:
Die Zeiten ändern, und die Stadträte sich mit ihnen

AZ/BT vom 9.9.2017:
Auf ein Date mit den Stadtratskandidaten

AZ/BT vom 8.9.2017:
Baden soll für Jung und Alt attraktiv bleiben - 10 Fragen an Erich Obrist

AZ/BT vom 2.9.2017:
Diesmal gibt es keinen Deal

Tele M1-Talk vom 29.8.2017:
Stadtammannwahl Baden - Die 4 Kandidaten

AZ/BT vom 12.7.2017:
Schonfrist für «Nordportal»-Betreiber

AZ/BT vom 8.7.2017:
Der Wahlherbst kennt keine Sommerferien

Regionaljournal AG/SO vom 14.6.2017:
Das «Royal» geht auf die Strasse und in die Politik
Bericht auf SRF online einsehen (inkl. Interview)

Rundschau vom 8.6.2017:
7000 Unterschriften für das Royal

AZ BT vom 2.06.2017:
7000 Unterschriften für das Royal

AZ Digital vom 1.06.2017:
Starkes Zeichen für das Royal

AZ Digital vom 31.01.2017:
Einwohnerrat bekennt sich zur Langmatt

AZ vom 31.01.2017:
Erich Obrist steigt ein

 

 

 

 

 

 

 

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Newsletter 12 vom 10.11.2017

 

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19.1.2021, 14:00 h | www.burgergasser.ch | www.wort-klang-bild.ch